So bin ich
 

Es ist immer etwa schwierig, über sich selbst zu schreiben, aber ich werds trotzdem machen. Wer die Seite schon länger kennt, wird vielleicht wissen, daß hier mal ein anderer Text stand. Aber, wie das Leben so spielt, das Leben verändert einen auch, wohl nicht von Grund auf, aber trotzdem. Außerdem wäre es traurig, es würde sich alles im Stillstand befinden.

Mittlerweile bin ich 42, doch wenn ich auf meine Tochter hör, dann werd ich eh nie alt. Erlebt hab ich sicherlich schon das eine und das andere, wie auch beim Wetter, gibts Tage voller Sonnenschein und dann auch mal wieder welche, die eher wolkenverhangen sind. Aber genau diese Abwechslung gehört einfach dazu und form uns letztendlich zu dem, was wir dann sind.

Ich lebe in der Weltstadt mit Herz unterm weißblauen Himmel - in München. Meine Freunde und Bekannte sind allerdings auf der ganzen Welt verstreut. Es ist einerseits schön, andererseits ists seh ich dadurch den einen oder anderen selten. Trotzdem verlieren wir uns nicht aus den Augen und im Zeitalter von email ist das wesentlich einfacher. Meine Freunde sind so verschieden und doch möchte ich keinen missen in meinem Leben. Natürlich ists mit den Freunden, die in meiner Nähe sind noch einfacher.

Wie ich ausseh habt Ihr vielleicht auch schon gesehn. Bin ein üppiges Weib, so ganz ohne Ecken und Kanten, dafür mit umso mehr Rundungen und Kurven.  Natürlich gibt es auch Bilder auf der Seite, die ich nicht für jeden gleich sichtbar mach, man kann aber das Kennwort anfordern. Das heißt aber nicht, daß ich jedem sofort das Kennwort geb, sonst würd ja so ein Kennwort auch keinen Sinn machen. Ich behalte mir einfach vor, wem ich es geb und wem nicht. Wer damit nicht kann, ist nicht meine Sorge.

Ich liebe Musik. Könnt nicht so wirklich definieren was genau. Es muß mir einfach gefallen. Aber ich weiß, was für Musik mir zum Beispiel gar nicht zusagt. Das wäre zum einen Techno, zum anderen Volksmusik und Schlager. Da kann ich halt nix mit anfangen. Was ich hingegen mag ist die Musik von George Michael – der Kerl wird besser, je älter er wird -, oder Aretha Franklin – THE Queen of Soul -, aber auch Gloria Estefan, Alison Moyet – die hat ja ne Stimme... einfach genial -, Beautiful South, Dance with a Stranger, Vaya con Dios – auch ne geile Stimme -, den Sound von Queen – einfach unverwechselbar – und noch etliche mehr. Sicher mag ich auch deutschsprachige Musik, da gibt es aber nicht so viele Musiker, deren Werke mir gefallen. Fendrich und Rosenstolz gehören aber dazu und seit kurzem auch die Gruppe Nylon. Und dann gibt’s da noch eine Band aus dem Münchner Raum, die eher ein Insider-Tip sind. Aber sie sind sowas von guuuuuuuuut. Sie nennen sich
Table for Two und auf ihren Konzerten bin ich sehr oft zu finden. Man könnte sagen, in einer konstanten Regelmäßigkeit.  Wer von Euch aus der Münchner Ecke ist, der sollte sich ihren Sound echt mal antun. Das ist ne Mischung aus Jazz, Blues, Boogie und Swing. Kann man in Worte einfach nicht fassen. TfT muß man einfach “Live on Stage” erleben. Sie treten meistens in München im Wirtshaus im Schlachthof auf und im Lustspielhaus. Obwohl mir persönlich die Atmosphäre im Schlachthof besser gefällt.

Tiere mag ich auch. So einen kleinen Zoo kann ich ja schon fast vorweisen, wobei meine Tochter den eher vergrößert. Dazu gehört eine Katze, meine Mimi, die mittlerweile schon 19 Jahre alt ist, wobei man es gar nicht ansieht, wieviel Jahre sie schon aufm Buckel hat. Und dann haben wir noch unseren Hund Elli, ich wollt ja keinen mehr, aber hätt ich sie seinerzeit als Welpe nicht genommen, wäre sie im Tierheim gelandet. Dann gibts da noch zwei Hasen, unsere Stupsi und den Rotti, zwei knuffige Tierchen die nur das Freilandleben kennen. Ja und seit kurzem gehören noch einige Ratten dazu, wobei ich persönlich damit nach wie vor gewisse Probleme hab, aber Kinder haben da ganz andere Berührungspunkte.

Ansonsten... mein Beruf fordert viel Zeit, aber ich mag meinen Job und die richtigen Kollegen, und vor allem der richtige Chef, tragen das ihrige dazu bei. Und was ist schöner, als wenn man mit Kollegen nicht nur auf der Arbeit Zeit verbringt, sondern das Verhältnis so gut ist, daß auch Privates geteilt wird.

Das war jetzt mal ein bißchen was über mich und vielleicht fällt mir noch das eine oder andere ein und ich werde es bei Gelegenheit ergänzen.

Das Gummibärchen Orakel

Vielleicht ist es Euch bekannt?!? Wenn nicht... also... Ihr kauft Euch das Buch “Das Gummibärchen Orakel”, dazu kauft Ihr noch eine Tüte Gummibärchen und schon kanns losgehn. Tüte aufreißen... aber STOP!!! Nicht gleich anfangen die weichen Bärchen aufzufuttern... die brauchen wir ja fürs Orakel  So... Tüte is auf, dann macht die Augen zu und greift in die Tüte und schnappt Euch 5 – in Worten
f ü n f – Bärchen. Es können ganz, ganz viele Farbkombinationen dabei rauskommen. Und dann schlagt Ihr in dem Buch nach und lest mal, was da für ne Erklärung zu “Eurer” Farbkombination steht. Ihr werdet nicht draufkommen, was MEINE Kombination war... 2 rote Bärchen, 1 gelbes Bärchen und 2 orange Bärchen... hm... “ja und?!?” werdet Ihr jetzt fragen. Aber an dem Orakel scheint ja wirklich was dranzusein... *schmunzel* Hätt ich sonst DIESE Farbkombination gezogen?!? *SMile* Und das besagt laut dem Gummibärchen Orakel meine Farbkombination...


“Unzufriedenheit, Schmerz, Aufbruch

Alle Achtung! Sie haben die gleiche Kombination von Farben gezogen, die auch im Wappen eines berühmten Ritters und Dichters auftauchen. Nämlich die Farben des Ritters Leopold von Sacher-Masoch. Kennen Sie nicht? Aber Sie wissen doch, was Masochismus ist? Na, sehen Sie. Der Ausdruck Masochismus geht auf diesen Ritter Leopold zurück. Er hatte was übrig für selbstquälerisches Verhalten, besonders in Liebesdingen. Sie nicht? Doch, Sie auch. Sonst hätten Sie nicht diese Bärchen gezogen. Zweimal Orange bedeutet eine gewisse Oberflächlichkeit und Unruhe. Zweimal Rot steht für den aggressiven Versuch, diese Oberflächlichkeit zu durchstoßen, auch für die Furcht, die dahintersteht. Das kann etwa so aussehen, daß Sie erst aufwachen, wenn etwas weh tut. Daß Sie immer wieder bis an Ihre Schmerzgrenze gehen. Mitunter provozieren Sie sogar, daß Sie verletzt werden. Und suchen Situationen auf, in denen eine Verletzung ziemlich wahrscheinlich ist. Zum Beispiel treffen Sie immer wieder den Menschen, der Ihnen einmal weh getan hat, und der das noch öfter tun wird. Oder Sie liefern sich Leuten aus, die sich über Sie lustig machen. So etwas schmerzt, aber in diesem Schmerz spüren Sie sich. Spüren Sie eine besondere Intensität des Lebens, vielleicht auch der Liebe. Denn Sie haben das Gefühl, daß die Oberfläche, auf der alle sich die meiste Zeit bewegen, nicht alles ist. Dieses Gefühl ist richtig. Und daß Sie jetzt ein gelbes Bärchen gezogen haben (die Farbe, die dem Ritter fehlte), heißt, daß Sie aus dieser Tiefe des Gefühles etwas machen werden. Es bedeutet, daß Sie zu ehrgeizig, zu sehr auf der Suche sind, um im Erleiden des Lebens zu verharren. Sie wollen es gestalten. Und das werden Sie. Spätestens ab jetzt.”

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